Juni 2009


Auf dem Nachhauseweg aus dem TdA bin ich noch beim Sohn vorbei um seine Schmutzwäsche abzuholen.
Das verstehe wer will, ich nicht! Und ich habe mir weiss Gott ausreichend Gedanken über Schmutzwäsche gemacht!
Die These, dass Waschmaschinen Socken fressen kann getrost vergessen werden! Er selbst hat ja keine und bei mir ist von seinen noch keine weggekommen!
Kartoffelschälmesser verschwinden schon mal mit der Kartoffelschale zusammen in der Bio-Tonne ( meine Spezialität ), Teelöffel gerne auch mal mit Joghurt-Bechern im gelben Sack ( Tochters Spezialität ) aber wo zum Geier bleiben all die seine Socken, zu denen ich immer nur die Zweiten bekomme? Vom ersten Tag an, da er eine eigene Wohnung hat und ich die Wäsche trotzdem weiter waschen muss darf, ist die Ansammlung einzelner Socken schier ins unermässliche gewachsen. So viele Einzelstücke habe ich in den 23 Jahren eigener Haushaltsführung nicht gehabt, er schafft jede Woche 3-4 und schwört dabei Stein und Bein, dass er nicht eine einzige unter seinem Bett versteckt hält. Ok, das schwor er schon immer aber ich werde einen Teufel tun wie früher hier darunter zu gucken! Seine Wohnung, sein Bett, sein Mief!
Gut, nach so einem Tag in Gummistiefeln kann ich mir schon vorstellen, dass so eine Socke es nicht immer unbedingt leicht hat aber die werden sich doch wohl nicht selbst zerstören? Können Socken überhaupt Selbstmord begehen? Ich könnt`s etappenweise nachvollziehen! Trägt man Socken heute gar nicht mehr unbedingt farblich zueinander passend, dass er die sogar so gekauft haben könnte und mir ist nur eine Mode entgangen?
Schmeiss ich die nun weg oder soll ich weiter sammeln? Fragen über Fragen…

Tasha

Nachdem gestern früh das Telefon klingelte und die Logopädin die einzige für den Tag festgesetzte Therapie absagte, blieben wir noch einen Tag im TdA. Das Wetter war einfach zu herrlich!
Nur den Hunden war es zu warm und deswegen wollten wir ihnen was Gutes tun und gingen spät nachmittags zum Hundebadeplatz. Cara liebt das Wasser und für Chewie sollte es heute ernst werden. Bisher stand Monsieur immer nur mit langem Hals am Ufer und schaute dem Spektakel zu, von daher lief er vertrauensselig mit, nicht ahnend, was ihm blühen würde.

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Madame dreht so auf, dass man sie kaum vor die Linse bekommt…

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Tagesrèsumè Cara = das Leben als Hund ist schön!

Ich erwähnte schon, wie schön es ist wieder eine wasserscheue Katze einen Hund zu haben?
Nie nicht freiwillig würde er da rein gehen. So wurde er kurzer Hand hinterher geschliffen.

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Er fing schon an mit den Beinen zu rudern, noch bevor er überhaupt ins Wasser gesetzt wurde. Also runter mit dem Tier und schnell ans trockene Ufer gerettet. Zur Belustigung der anderen Hundebesitzer wurde das Ganze mehrmals wiederholt, aber schöner fand er es trotzdem nicht.

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Nein, ein glücklicher Hund sieht irgendwie anders aus….

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Er mag kein Wasser aber ich gebe nicht auf, das wird geübt!
Tagesfazit Chewie = das Leben als Hund ist kacke!

Und nun muss ich packen -> Nachhause!

Tasha

Ein Durcheinander war das…

Bruder S. kam wie erwartet kurz um abzusagen, aber er kam… Er glaubte nicht, dass es ohne Zickenterror zwischen Sister s.1 und S.2 gehen würde und da kam es ihm gut zu pass, dass er noch drei Stunden Heimweg nach NVP vor sich hatte und den Kielerwocherausch noch auskurieren musste bevor eine Woche Montage vor ihm liegt. Wenn Bruder S. nicht kommt war klar, dass Sister S.2 auch nicht kommt. Schade aber nicht zu ändern!
Bruder Felix wurde von seiner Ma gebracht, die dann auch eingeladen wurde zu bleiben, was sie auch tat.
Die Verwandschaftsverhältnisse sind etwas ausserhalb der Norm, was immer wieder die Frage aufkommen liess, wer mit wem und warum!
Der kleine Bruder F. ( 16J. ) wollte seinen Onkelpflichten nicht nachkommen. Zwar lass er interessiert das Zeugnis seiner Nichte ( meiner Tochter, 19J., nächsten So. 20J.) aber den obligatorischen Fünfer für jede Note, die besser als eine drei ist, wollte er dann nicht rausrücken.
Mein Sohn ( 21J. ) sass die ganze Zeit hauptschüttelnder Weise da und begriff nicht ganz, wie Onkel und Tanten jünger sein können als er. Sister K. war mit der von ihm gewählten Anrede „Tantchen“ nicht begeistert ;)
aber Bruder F. nennt mich ja auch kleine Schwester. Ich kann auch nichts dafür, dass ich nicht grösser als ein sitzendes Hausschwein bin und ihm ohne Probleme im Stand mit meiner Nase ein Loch in den Solar Plexus bohren könnte.
Ein Goldstück ist die Tochter von Sister K. ein Jahr alt und eben im dem Alter sah ich Sister K. letztmalig.
Gute Gespräche führte ich mit der Mutter meines Bruders ( häh? ) und ich fand es schön, dass sie sich entschied zu bleiben. Wir Kinder/Geschwister wie auch immer können da ja am wenigsten für! Mit dabei war noch ihre jüngste Tochter, die Schwester meines Bruders ( doppelhäh?! ) .
Ein paarmal habe ich die LS noch abgefragt aber fehlerfrei kann sie die Zusammenhänge noch nicht aufsagen. Ich habe da ja auch den Vorteil, dass ich die Älteste bin und somit fast alle Stück für Stück mitbekommen habe! Ausser Bruder F., von dem wusste ich nichts aber irgendwas ist ja immer…

Hoch frequentiert war zur unserer Freude das Bemudadreieck…

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Peinlich, so richtig peinlich wurde es, als Bruder F. auf ein Familienfoto bestand. Ich hätte mich rausreden versuchen zu können womit ich wollte, sogar eben abgelebt hätte die Bande einen aufs Foto gezerrt…

peinlich

Bruder S. hat weiteres Erscheinen angekündigt und wird dann auch Sister S.2 mitbringen denke ich.
Ich freu mich drauf!

Was ich die nächsten Tage Wochen Monate Jahre nicht mehr anrühren werde ist Kuchen jeglicher Art. Boah, was war mir schlecht!

Tasha

Mein Lieblingsschwiegersohn ( der mit’m Zickenbart ) und sein Bros ;)

Ich finds toll!

( einer ne Ahnung, wie mein Videos von myvideo hier einstellt? )
@Hari, wie ich mehrmals sagte, es wird schlimmer!Viel schlimmer!!! Aber du willst das ja nicht wissen, nicht wahr?

Tasha

Ich in ein bisschen müde!
Dabei habe ich heute mehr gesessen als sonst was. Alles in allem ein luschiger Tag. Gestern Abend noch schnell zwei Biskuits abgebacken um heute die Torten fertig zu kriegen. Heute drei Kuchen ( übertreiben wir? ), schnell noch das HängemattenBermudadreieck fertig zum Kampfabhängen, den Pavillon für den Fall der Fälle wetterfest gemacht, Rasen gemäht und das war es dann auch schon. Irgendwann zwischendurch, wir waren gerade am zweiten Pfosten, fuhr suchender Weise ein Motorrad durchs Tal. Was ansich schon mal ungewöhnlich ist. Man findet die Strasse unter Suchen und genauer Wegbeschreibung kaum, sich dorthin zu verirren ist quasi unmöglich. Bruder S.! Einen Tag zu früh aber macht ja nichts. War nett aber wenn er ( und ich weisst du Backpfeiffe bester aller Brüder liest hier auch ) das nun zum Anlass nimmt um sich morgen zu drücken, gibt es einen Besenstiel und zwar rektal eingeführt! Dann schlug der heute missgestimmte King noch auf, um sein Leid zu klagen.
*Seufz*
Meine herzallerliebste LS verabschiedete sich zu einer Geburtstagsfeier ( sollte ich das blaue KotzBrecheimerchen nochmal rausholen? ) und meine Wenigkeit hat noch schnell eine Torte ruiniert fertig gemacht. Von den minderjährigen Gästen muss die ferngehalten werden, ich glaube, dass war ein Schüsschen zuviel Baileys. Ich denke nicht, dass ich nach dem Ausschlecken der Schüssel ( Die LS ist ja weg, so habe ich das Glück, das mal tun zu dürfen ) noch Auto fahren sollte….

Wofür schreibste da bloss soviel auf deiner Website, wollte Bruder S., dem PCs ein Buch mit sieben Siegeln sind, wissen. Na, weil es Leute gibt, die das lesen wollen? Das glaubt der nicht!

Tasha mit knapp 0,8 Promille

Plötzlich und unverhofft. Normaler Weise sollte er rechtzeitig angekündigt werden aber dass das mit der Kommunikatioan zwischen denen und mir nicht klappt ist ja ein alter Schuh!

Er, mein neuer Ersatzrücken, der Porsche unter den Liftern. Der Molift Quick Raiser I ! WOW! Es klopfte, die Tür ging auf und da stand er. Nicht mal der gute Mann vom Hilfsmittelversorger meines Vertrauens wartet mehr, bis man ihm die Türe öffnet. Das reisst langsam ein … aber ich mag ihn, er darf das! Ich würde ja gerne einen fotografischen Beweis einstellen, bezüglich des doch sehr unterschiedlichen Platzbedarfs aber leider klappt das nach wie vor nicht.

Was ein Glück sind wir den Trümmer wieder los! Auch farblich sagt mir der Neue wesentlich mehr zu UND ich kann wieder ins Bett, ohne Gefahr zu laufen mir die Zehen zu brechen. Ich bin doch im Grunde so einfach zufrieden zu stellen…
Die Testphase lasse ich aber erst Montag anlaufen. Bis das Akku geladen ist, sind wir w-e-ch. Ihr wisst schon wo ;) und auch, dass dies ein aufregendes und ein etwas besonderes Wochenende werden wird.

Ich werde berichten! Ausführlich!
Ich wünsche nun euch und auch uns viel Sonne und ein schönes WE!

Tüss….

nicht nur zum Tod, sondern eher zum Leben des Michael Jackson.

Ich weiss, da schreibt momentan jeder drüber aber das ist, was in meinem Kopf spukt und raus will. Andere Einträge eher nicht zulässt.
Vielleicht habe ich ihn manchmal mehr verstanden als andere, die eine „normale“ Kindheit hatten. Ich war kein Kinderstar, das muss ich nicht extra erwähnen aber ich war im selben Verein, den Zeugen Jehova. Das alleine raubt einem schon ein Grossteil der Kindheit, man muss es erlebt haben um das zu verstehen. Dazu dann der Druck des Vaters perfekt zu sein in dem was man tut, die Unfähigkeit sich dagegen aufzulehnen, das kann nicht gut gehen. Ein Leben zwischen Königreichssaal und Bühne hat mit einer glücklichen Kindheit so mal gar nichts zu tun, dafür muss ich nicht persönlich auf einer Bühne gestanden haben! Ich hatte das andere, das reichte!
Ja, von daher habe ich seine Spleens gut nachvollziehen können. Mir hat das schon mit den Z.J.s gelangt um bis ans mein Lebensende ein Phobie gegen alles was mit Kirche und dem alten Herren oben zu tun hat zu entwickeln.

Von den Skandalen will ich mal absehen, er wurde freigesprochen und somit gilt er als unschuldig. Ich persönlich hielt ihn auch dafür aber da scheiden sich die Geister. Von daher wäre es mühselig darüber zu diskutieren, ausserdem soll man Tote in Frieden ruhen lassen!

Nichtsdestotrotz ist es das, was ihn zu Fall gebracht hat, wovon er sich nicht wieder erholte. Er war sein Lebtag psychisch labil und ist schlussendlich nicht nur an sich selbst zerbrochen, sondern auch an seinem Umfeld. Dazu der Wahn wieder musikalisch aufzuerstehen, ein Druck, dem er nicht gewachsen war und das dürfte nicht nur mir klar sein. Ich fange an zu analysieren… einen Menschen, den ich höchstens mal auf der Bühne gesehen habe. Irgendwie anmassend! Aber das geht mir gerade durch den Kopf. Für mich ist und bleibt er ein musikalisches Genie. Ich mochte ihn, ich mochte seine Musik.

Nachdem ich davon im Radio hörte, habe ich entgegen meiner Gewohnheiten früh den Fernseher angemacht. N24 informiert bei solchen „Neuigkeiten“ ja quasi durchgehend.
Himmel!!! Wie kann man einen Menschen ganze zwei Stunden reanimieren? Sollte trotz aller Unwahrscheinlichkeit das Herz noch einmal anfangen zu schlagen, ist im Kopf nur noch Grütze!
Ich habe den Mister damals 20 Minuten reanimiert, die Ärzte nochmal so lange und ich hatte die Zeit des Komas und auch noch danach ein schlechtes Gewissen. Ich habe so Blödsinn gedacht, wie, ich wäre Schuld. Hätte ich ihn sterben lassen wäre es besser gewesen, weil er diesen Zustand nie gewollt hat. Heute weiss ich, dass das totaler Quatsch war. Ich bin an gar nichts Schuld. Aber ich sehe jeden Tag live, was Sauerstoffmangel anrichtet und beim Mister war es doch ein recht kurzer im Gegensatz zu M.J., wie können da Ärzte sowas tun? Nur um später auch sagen zu können, sie hätten alles versucht den King of Pop zu retten? Man muss kein Arzt sein, um zu wissen, dass das Ding gegessen war, dass keine noch so kleine Chance bestand.
Ich habe einen Krankenpfleger kennengelernt, der die Nummer seiner Verfügung auf der Brust tätowiert hatte. Die Verfügung darüber, dass er im Fall der Fälle nicht länger als 5 Minuten reanimiert werden will. Der hat auf der Station gearbeitet auf der wir lagen, Hypoxiepatient, neben Hypoxiepatient! Ok, er war der einzige mit Tattoo aber die gleiche Verfügung hatten dort fast alle! Warum wohl?

Es ist gut, dass er diesen Rettungsversuch nicht überlebt hat und ihm dadurch nur eine Verlängerung an Maschinen hängend erspart geblieben ist. Ich hoffe für ihn, dass er nun seinen Frieden findet, den er zu Lebzeiten nie hatte!

Good bye Micheal und grüss mir deinen Exschwiegervater!

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